Arbeitsrecht

Kündigungsanfechtung

Arbeitsrecht
Wird ein Arbeitnehmer gekündigt, kann die Kündigung unter bestimmten Voraussetzungen bei Gericht angefochten werden. Nach dem Arbeitsverfassungsgesetz kommt insbesondere eine Anfechtung wegen Sozialwidrigkeit in Betracht, wenn die Kündigung wesentliche Interessen des Arbeitnehmers beeinträchtigt und keine ausreichenden betrieblichen oder personenbezogenen Gründe vorliegen. Ebenso anfechtbar sind Kündigungen aus verpönten Motiven, etwa wegen Gewerkschaftstätigkeit oder Geltendmachung berechtigter Ansprüche. Die Fristen für die Anfechtung sind sehr kurz, weshalb rasches Handeln unerlässlich ist. Ein Rechtsanwalt prüft, ob überhaupt ein Anfechtungsgrund vorliegt, ob der Betriebsrat korrekt eingebunden wurde und wie die Interessenabwägung ausfällt. Er berät zu den Erfolgsaussichten, zu offenen Ansprüchen wie Kündigungsentschädigung, Abfertigung und ausstehendem Entgelt und vertritt Sie vor dem Arbeits- und Sozialgericht. Auch eine gütliche Einigung mit dem Arbeitgeber ist oft möglich. Erste Schritte: Bewahren Sie das Kündigungsschreiben, den Dienstvertrag, Lohnabrechnungen und sämtliche Korrespondenz auf. Notieren Sie das genaue Datum des Zugangs der Kündigung, weil die Fristen daran anknüpfen. Kontaktieren Sie sofort einen Rechtsanwalt oder die Arbeiterkammer, um die kurzen Anfechtungsfristen nicht zu versäumen.

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Beneficios

Kündigungsanfechtung

Otros Servicios

Offene Entgeltansprüche

Durchsetzung von ausstehendem Lohn, Gehalt, Überstunden und Abfertigung aus dem Dienstverhältnis.

Arbeitsunfall

Rechtliche Hilfe bei Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und Ansprüchen gegenüber der Unfallversicherung.

Mobbing am Arbeitsplatz

Rechtliche Unterstützung bei Mobbing, Belästigung und Diskriminierung im Dienstverhältnis.

Sonderzahlungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld)

Durchsetzung von Sonderzahlungen wie Urlaubszuschuss und Weihnachtsremuneration aus dem Kollektivvertrag.

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